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Die Grüne Jugend
Bergstraße (GJB) begrüßt es, dass mit dem Emissionshandel ein modernes Instrument der Umweltpolitik eingeführt werden soll. Dieses sorgt dafür, dass der Umstieg auf umweltfreundliche Technologien Kosteneinsparungen bringt. "Das erste Mal müssen Unternehmen erkennen, dass es die Verursachung von Umweltschäden nicht umsonst gibt.", so Gregor Simon, wirtschafts- und sozialpolitischer Sprecher der GJB. Während bisher die Gesellschaft für die Kosten aufkommen musste, würden sich die Unternehmen beim Emissionshandel selbst schaden, wenn sie starke Umweltschäden verursachen. Das Konzept sieht vor, dass die Unternehmen mit sogenannten Emissionslizenzen ausgestattet werden. Reduzieren die Unternehmen ihre Emissionen, in dem sie umweltfreundliche Technologien einsetzen, haben sie die Möglichkeit die überschüssigen Lizenzen an einer Börse zu verkaufen. Auch Unternehmen, die die gleiche Menge eines Gutes bei geringeren Emissionen produzieren können, hätten einen Anreiz den Lizenzinhabern über die Emissionslizenzen Marktanteile abzukaufen. Um die Emissionshöhe insgesamt zu senken, sieht Trittin vor, die Zahl der Emissionslizenzen für Kohlendioxid bis zum Jahr 2007 um 7,5% zu reduzieren.
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