Letzte Aktualisierung: 05.01.2005

Emissionshandel

Die Grüne Jugend Bergstraße (GJB) begrüßt es, dass mit dem Emissionshandel ein modernes Instrument der Umweltpolitik eingeführt werden soll. Dieses sorgt dafür, dass  der Umstieg auf umweltfreundliche Technologien Kosteneinsparungen bringt. "Das erste Mal müssen Unternehmen erkennen, dass es die Verursachung von Umweltschäden nicht umsonst gibt.", so Gregor Simon, wirtschafts- und  sozialpolitischer Sprecher der GJB. Während bisher die Gesellschaft für die Kosten aufkommen musste, würden sich die Unternehmen beim Emissionshandel selbst  schaden, wenn sie starke Umweltschäden verursachen. Das Konzept sieht vor, dass die Unternehmen mit sogenannten Emissionslizenzen ausgestattet werden. Reduzieren die Unternehmen ihre Emissionen, in dem sie umweltfreundliche Technologien einsetzen, haben sie die Möglichkeit die überschüssigen Lizenzen an einer Börse zu verkaufen. Auch Unternehmen, die die gleiche Menge eines Gutes bei geringeren Emissionen produzieren können, hätten einen Anreiz den  Lizenzinhabern über die Emissionslizenzen Marktanteile abzukaufen. Um die  Emissionshöhe insgesamt zu senken, sieht Trittin vor, die Zahl der Emissionslizenzen für Kohlendioxid bis zum Jahr 2007 um 7,5% zu reduzieren.